Am 8. September 2007 starteten wir um 8:23 Uhr unsere Radtour um den Oberuckersee, gelegen in der schönen Uckermark. Die Organisation des Tagesausflugs hatte Dagmar übernommen und alles war wie immer sehr gut vorbereitet. Die erste Gruppe stieg Südkreuz ein. Es folgten Lehmanns am Hauptbahnhof und Hans-Dieter und Norbert beim Halt in Gesundbrunnen. Nun war die Gruppe mit insgesamt 10 Teilnehmern komplett.
Nach 1 ½ Sunden Fahrzeit erreichten wir unseren Zielbahnhof Seehausen. Von dort war es nur ein kleiner Fußweg von ca. 15 Minuten bis zu unserem Treffpunkt, dem Seehotel Huberhof. Hier wurden wir von Christa und Peter Hattendorff schon erwartet und gemeinsam auch von ihrem schönen Jagdhund Dingo freudig begrüßt. Bevor wir die Räder in Empfang nahmen, nutzten alle noch die Gelegenheit sich das gemütliche Hotel anzuschauen. Im Prospekt steht als Überschrift „Eins mit der Natur“. Das konnten wir nur bestätigen, denn die Lage direkt am Oberuckersee verspricht jedem Gast Ruhe und Erholung pur! Für uns war aber erst einmal Radfahren angesagt!
In einer großen Garage fand jeder sein passendes Fahrrad, und wir starteten im Uhrzeigersinn unsere Tour in Richtung Warnitz. Auch Peter Hattendorff war mit von der Partie. Ja, die Hattendorffs wissen wo es schön ist, denn sie hatten schon öfters in diesem Hotel erholsame Tage und schönen Stunden verbracht. Peters gute Wander- bzw. Radwanderkarte und auch seine Ortskenntnisse waren sehr hilfreich. Leider war das Wetter nicht so schön, der Himmel hing ständig voller Geigen! Doch wir hatten großes Glück, denn der Regen blieb aus. Die Radwege waren im guten Zustand, aber leider störten die vielen Autos, die auch das Recht haben, diese Wege zu benutzen. Wir mussten also gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen und das hieß:
In den meisten Fällen sind wir vom Rad abgestiegen und haben den Autofahrern den Vortritt gelassen! Die Landschaft ist als lieblich, aber leicht hügelig, einzustufen. Trotzdem meisterten alle Teilnehmer die Rundfahrt ohne große Mühe.
Gegen 13:30 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, das Seehotel Huberhof. Jetzt hatten wir alle so richtig Hunger und Durst. In einer der vielen gemütlichen Gaststuben fanden wir alle Platz an einer großen Tafel. Das reichhaltige Angebot auf der Speisekarte versprach erstklassigen Gaumengenuss! Jeder fand ein passendes Gericht und war auch sehr zufrieden mit seiner Wahl.
Jetzt folgte der zweite Teil des Ausflugs: Die Bootsfahrt mit dem Schiff „Onkel Albert“. Der Start hatte sich auf 16:00 Uhr verschoben. Dadurch hatten wir noch die Gelegenheit einen kleinen Gang durchs Dorf zu unternehmen. Auch blieb uns noch Zeit für einen Kaffee, einen Cappuccino oder einen Latte Macchiato. Zur Anlegestelle unseres Dampfers (Berliner Ausdruck für FGS) war es nur ein kleiner Fußweg. Hier angekommen, mussten wir von Christa, Peter und Dingo Abschied nehmen. Auf dem Schiff machten wir es uns auf dem Oberdeck gemütlich. Trotz Wind und hoher Luftfeuchtigkeit fühlten wir uns hier wohler als im verglasten Innenraum unter uns. Nach Verlassen des Oberuckersees fuhren wir durch einen sehr schmalen, natürlichen Flusslauf, die Uecker, der das größte zusammenhängende Schilfgebiet Deutschlands durchquert. So gelangten wir in den Unteruckersee und erblickten in der Ferne die Marienkapelle von Prenzlau. Nach einer Fahrzeit von ca. 1 ½ Stunden erreichten wir Prenzlau. Hier endete unsere Fahrt und wir machten uns langsam auf den Weg zum Bahnhof. Da der Zug erst um 19:58 Uhr abfuhr, blieb uns noch etwas Zeit für einen kurzen Stadtbummel. Die Betonung liegt auf KURZ, denn viel hat die Stadt nicht zu bieten. Etwas müde bestiegen wir pünktlich den Zug, der uns zurück nach Berlin brachte.
Jeder war am Schwärmen…. „Ach, wat war det wieda mal een toller Ausflug!“
Wir danken Dagmar für Idee und Ausführung!
Hannelore