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Chapter Berlin besucht das neue Chapter Hannover

Am Morgen des 25.08.07 startete die Gruppe gegen 9.00 Uhr vom Bahnhof Spandau mit dem IC. Etwa 90 Min später erreichten wir den Hauptbahnhof der Metropole Niedersachsens. Hans-Dieter führte uns dann mit der Straßenbahn zu unserer Unterkunft für einen Tag, dem Stephansstift. Bis auf einen Fernseher im Zimmer erwartete uns durchaus gediegener Hotelstandard. Nach dem Auspacken ging es zurück in die Innenstadt. An der Haltestelle Aegi trafen wir dann die Mitglieder vom Chapter Hannover Andrea und Julia. Mit ihrer sachkundigen Führung bei Unterstützung des „Einheimischen“ Hans-Dieter startete dann unser Stadtrundgang vorbei an den interessantesten Gebäuden Hannovers. Selbstverständlich und damit ein besonderes Lob an Herta alles zu Fuß. Nach einem kleinen Mittagessen in der großen Markthalle folgten beim Stadtrundgang (unsere Gruppe war inzwischen verstärkt durch das Mitglied Cornelia des Chapters Hannover) die Altstadt und dann die Besichtigung des Neuen Rathauses. Hier erwartete uns ein besonderer Höhepunkt: die Fahrt mit einem alten Fahrstuhl zur Spitze des Rathauses. Dieser Lift (er geht während der Fahrt etwas „um die Ecke“ und ist damit einmalig in Europa) ist nicht mehr lange zu bestaunen, da er Ende dieses Jahres abgebaut und durch eine modernere Version ersetzt werden soll. Der Ausblick vom Rathaus versöhnte uns nach der ca. ½ stündigen Wartezeit auf den Lift. Ein Spaziergang durch den Maschpark brachte uns an das Nordufer des Maschsees. Bei weiterhin herrlichem Wetter unternahmen wir eine ca. 1 stündige Schiffsrundfahrt an den Ufern des Maschsees entlang. Etwa gegen 17.00 Uhr fuhren wir mit der modernen Straßenbahn in ein italienisches Restaurant ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Als besonderer Höhepunkt des ersten Tages besuchten wir danach die Herrenhäuser Garten. Auf dieser herrlichen Gartenanlage begann ab 22.00 Uhr für etwa eine halbe Stunde ein fantastisches Feuerwerk. Ausrichter war an diesem Abend ein Team aus Südafrika. Diese Feuerwerke werden in 14 tägigem Abstand jeweils von einem anderen Land ausgerichtet. Anschließend fanden wir es sehr beeindruckend, wie schnell und wie diszipliniert die sehr große Menschenmenge in der Dunkelheit ihren Heimweg antrat. Auch bei uns gab es keine Probleme. Nach 23.00 Uhr erreichten wir das Stephansstift mit der Straßenbahn. Aber noch wollte keiner schlafen gehen. Britta Schulze hatte Geburtstag und lud uns im „Freizeitraum“ zu einem kleinen Umtrunk ein. Es ergab sich dabei auch die Möglichkeit, mit anderen Gästen des Stephansstifts über die Ziele und den Zweck unseres Vereins zu diskutieren.

Nach dem durchaus ordentlichen und reichlichen Frühstück starteten wir ein weiteres Abenteuer, die Fahrt nach Hameln der „Rattenfängerstadt“. Das Abenteuer war nicht die Fahrt, sondern der Kauf und die Auswahl geeigneter Fahrkarten. Auch wenn Hans-Dieter über überdurchschnittliche Grundkenntnisse beim Fahrkartenkauf verfügt, die Problematik des Bedienens der Automaten war fast nicht beherrschbar und ist eines eigenständigen Berichtes wert. Am Ende gelang es uns doch Fahrkarten zu kaufen und wir fuhren auf „legalem“ Weg nach Hameln, wo wir mit Mandy Pudelka ein weiteres Mitglied unserer Gastgeber kennen lernen durften. Die drei „Mädels“ zeigten und die schöne Altstadt auf einem Stadtrundgang. In Hannover hatten wir einer roten Linie zu folgen, dieses Mal war es eine Rattenlinie. Ab 12 Uhr hatten wir die Gelegenheit, vor dem Rathaus der Stadt in einem Freilichtspiel die Geschichte des „Rattenfängers von Hameln“ zu erleben. Jeweils sonntags im Sommerhalbjahr besteht diese Möglichkeit, die Bürger/-innen der Stadt als Schauspieler zu erleben. Vor diesem „Rattenfängerspiel“ nutzten die Eifrigsten von uns noch die Möglichkeit, den Turm der Marktkirche St. Nicolai zu besteigen. Wir konnten auf immer schmaler werdenden Leitern bis fast in die Kirchturmspitze klettern. Nach der ½ stündigen Aufführung ging es weiter zu einer Glasbläservorführung in der Hamelner Glashütte. Nach diesem interessanten Ereignis wanderten wir zur Weser und aßen auf einer Weserinsel in einem rustikalen Restaurant mit Namen „Die Insel“ zu Mittag. Danach setzten wir unseren Stadtrundgang auf dem Rückweg zum Bahnhof fort. Während des Stadtrundganges hatte Julia viele interessante Erklärungen zur Geschichte und Bauwerken zu berichten. Nach herzlichem Abschied von unseren Gastgebern nahmen wir ca. um 17 Uhr die Dienstleistungen der Deutschen Bahn AG erneut in Anspruch und erreichten Berlin-Spandau gegen 19 Uhr. Ein wundervoller zweitägiger Ausflug war zu Ende gegangen. Ein herzliches Dankeschön an das Chapter Hannover und an die gelungene Organisationsvorbereitung durch Hans-Dieter sowie an die für das Wetter Verantwortlichen beendet diesen Bericht.

Peter