People to People Berlin besucht Florenz und Pisa.
Teilnehmer: Unter der Leitung von Lars Poignant die Mitglieder Hannelore und Peter , Christa, Dr. Karin, Dagmar und Stefan sowie die Gäste Sheilah, Sandra und Dr. Friedrich Karl.
Am Mittwoch starteten wir Zehn von Schönefeld und landeten nach einem angenehmen Flug gegen 20 Uhr in Pisa. Ein Bus brachte uns nach Florenz und vom Bahnhof transportierten Taxis die Teilnehmer in das Hotel Liana. Die Zimmerverteilung war gut vorbereitet, so dass wir noch die Möglichkeit einer ersten Kontaktaufnahme mit der Stadt Florenz einschließlich eines abendlichen Restaurantbesuches hatten. Florenz am Abend unter freiem Himmel war ein schöner Auftakt.
Nach dem Frühstück am Donnerstag führte unsere „Florenz-Reiseleiterin“ Kirste Milligan uns in das werdende PTP-Chapter-Geschehen ein. Ein erster Fußmarsch auf den schmalen Bürgersteigen durch die engen Straßen des historisch enorm interessanten Stadtkerns von Florenz folgte. In dem „Schokoladen-Shop“ Vestri erfuhren wir hoch interessante Details über die Geschichte der Schokolade und den damit eng verbundenen Werdegang des Vestri-Familienunternehmens. Die Möglichkeit des Probierens kam ebenfalls nicht zu kurz. Ein Mittagessen in dem Restaurant Trattoria da Rocco in der Markthalle des Ambrogio Markets rundete diesen erfolgreichen Start ab. Der Nachmittag ist dann als geführte Tour von Jane Nyam gestaltet worden. Immer per Fuß konnten wir besichtigen und den in englischer Sprache vorgenommenen Beschreibungen folgen: Garten des Archäologischem Museum, der Piazza Annunziata, den Dom in Florenz, Piazza della Repubblica, Alberti Palais, Basilika di Santa Trinita, die Brücke Santa Trinita mit Blick auf die Brücke Ponte Vecchio, Ponte Vecchio selber, Museum mit den Uffizien, Piazza Signoria (ein historischer Platz mit zahlreichen altrömischen Figuren). Nach einem Cafe Besuch starteten wir direkt in ein Hotel, wo 6 Vertreter des geplanten Florenz-Chapters uns ihre Aktivitäten vorstellten. Den Hauptbeitrag lieferte Lars über die Organisation und Struktur von PTP und den Chaptern in Europa. Zum Abendessen gingen wir mit zwei „Florentinern“ in ein ehemaliges Gefängnis, das umgebaut wurde und in dem sich jetzt moderne Apartments, Geschäfte und Restaurants befinden.
Der Vormittag des Freitags stand zur freien Verfügung. Nicht wenige unserer Reiseteilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, auf den Märkten die EU-Wirtschaft anzukurbeln. Es heißt, dass zahlreiche Lederjacken ihre Eigentümer gewechselt haben. Ab 14 Uhr standen wir bereit, uns in einem Artisan-Shop die Geheimnisse der Steinmalerei erklären zu lassen. Katia Scarpelli informierte uns im Beisein von Kirste über die wichtigsten Einflussgrößen dieser aussterbenden Kunst. Viel Geduld und große Erfahrung ist die Voraussetzung für die Anwendung dieser heute sehr seltenen „Malerei“. Dem „freien“ Nachmittag folgte dann am Abend eine große Party in der Wohnung von Kirste und ihrer Familie. Fantastisches Essen, italienische Weine und zahlreiche Gespräche – natürlich fast ausschließlich in englischer Sprache nach den PTP-Regeln – fanden bis in die späten Stunden in einer wunderbaren Atmosphäre statt.
Der Sonnabend begann ebenfalls mit einem Einkaufsbummel und der Besichtigung der zwar engen, aber sehr interessanten Innenstadt von Florenz in kleinen Gruppen auf eigene Faust. Am Nachmittag waren wir zu einem Kochkursus bei Kirste geladen. Sechs unserer Teilnehmer unterwarfen sich den Vorgaben von Kirste und lernten vieles über die italienische Küche. Am Abend organisierte Kirste noch kurzfristig ein kleines Konzert in der englischen Kirche von Florenz. Die beiden „Interpreten“ Giacomo Miro (Gesang, wohnt zur Winterzeit übrigens in Berlin) und Franz Moser (am Klavier) begeisterten uns durch fröhliche Darbietungen (z.B.: La donna e mobile, Funiculi funicula). Vor dem Fußweg in das Hotel standen noch Sehenswürdigkeiten von Florenz bei Nacht und ein Besuch in einer lauten „Trinkhalle“ auf dem Programm. Der Abschied von Kirste konnte kaum herzlicher sein. Wir danken ihr sehr für ihr großes Engagement.
Am Sonntag stand für den größeren Teil der Gruppe nach einer Bahnfahrt von Florenz nach Pisa zunächst die Besichtigung des Geländes mit dem „Schiefen Turm“ (Leaning Tower, ca. 300 Stufen waren zu bewältigen) und des Doms von Pisa auf dem Programm. Am Abend gegen 21.00 Uhr flogen wir bis auf Stefan und Sheilah (sie blieben noch in Italien) dann von Pisa zurück nach Schönefeld. Eine sehr interessante und auch sehr informative Reise fand ihr spätes Ende kurz vor Mitternacht auf diesem Berliner Flughafen.
Peter