Am 12.4.2003 bin ich in Hannover in den Zug nach Zürich gestiegen. Erwartet wurde ich von dem dänischen Chapter, Vorsitzende Anna Marie und ihrer Schwester Hanne sowie noch 10 Damen.
Hanne war im vorigen Jahr bei mir im Austausch zu Gast. Abends in Zürich wurden wir von Peter und unseren Gastgebern empfangen. Meine Gastgeber waren Jacob und Ellen. Dann sind wir nach Hause gefahren und ich habe mich auf mein Bett gefreut.
Am nächsten Morgen sind alle Gastgeber mit ihren Gästen zu einem kleinen Empfang, gemeinsames Mittagessen in einem sehr gemütlichen Restaurant zum Kennenlernen zusammen gekommen. Danach haben wir einen sehr schönen Spaziergang am Züricher See gemacht und anschließend sind wir mit dem Schiff zurück gefahren und haben in der Innenstadt viele Sehenswürdigkeiten gesehen und erlebt.
Die Highlights alle aufzuzählen würde zu lange dauern. Am Abend haben wir uns getrennt und uns erst am Donnerstag zur Heimreise auf dem Bahnhof wieder gesehen.
Am Montag gut ausgeschlafen sind Jacob und Ellen mit mir zur Schwebebahn und mit derselben auf den „Säntis“ gefahren. Wir hatten blauen Himmel und einen Rundblick in sechs verschiedene Länder. Für mich als „Flachland-Tiroler“ sind die Berge sehr beeindruckend.
Eben noch oben im Schnee ist Jacob anschließend durch das blühende Land nach Appenzell in das Romantik Hotel Säntis zum Mittagessen gefahren. Appenzell mit seinen romantischen Häusern ist bezaubernd. Dann zurück über Sankt Gallen nach Hause.
Auf meinen Wunsch ist Jacob am Dienstag nach Luzern gefahren. Ich wollte so gerne mal über die alte Kappelbrücke gehen mit den schönen Bildern. Leider hingen nur die Kopien da, weil die Originale mit einem Teil der Brücke verbrannt sind. Die neue Musikhalle sieht imposant aus und soll einen sehr guten Klang haben. Luzern ist wie Zürich eine saubere, quirlige Stadt. Natürlich stand auch das beeindruckende Benediktiner Kloster Einsiedeln sowie der Rheinfall von Schaffhausen auf dem Programm. Da Petrus es besonders gut mit uns meinte, waren die Tage ein voller Erfolg.
Für mich ist es immer wieder beeindruckend, wie wildfremde Menschen, die sich noch nie vorher gesehen haben, weltweit ihr Haus und Herz öffnen um ihre Stadt und ihr Land zu zeigen. Man geht als Freunde mit einer „Träne im Knopfloch“ auseinander. Danke der dänischen Gruppe und Danke den Schweizer Gastgebern!
Viele Grüße Eure Christa